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Friedemann Schulz von Thun
Superbekannt ist das von ihm weiterentwickelte Kommunikationsmodell der vier Ebenen einer Botschaft: Beziehungsebene, Informationsebene, Selbstoffenbarungsebene, Appellebene. Die Bücher „Miteinander Reden Teil 1 bis 4“ helfen auch im Alltag weiter und tragen, so die Inhalte umgesetzt werden, zu einer verbesserten Kommunikation bei. Und ich hatte meinen Spaß beim Lesen, ähnlich wie bei Watzlawick, einfach durch die Selbstbeobachtung und Analyse meiner eigenen Kommunikationsmuster...

Alexander S. Neill
Der Renner war in den 60er Jahren sein Buch „Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung“. Mich spricht daran immer wieder seine frische und menschenfreundliche, vertrauende Haltung an. Leider stößt die deutsche Übersetzung von „selbstverantwortlich“ als „antiautoritär“ auch heute noch viele Menschen ab, die daher gar nicht in den Genuss der analytisch-konstruktivistischen Haltung in den pädagogischen Texten von Neill kommen.

Wunderbare konstruktivistische, systemische, paradoxe Inhalte finde ich immer wieder in Filmen und Büchern: Lewis Carroll in „Alice im Wunderland“ und „Alice im Spiegelland“, Loriot in Buch und Film, Mary Poppins, Pippi Langstrumpf, Don Juan de Marco. Sie alle führen ermutigend vor Augen, wie Paradoxien ganz unerwartete Lösungen herbeizaubern können, die verändernd auf Systeme wirken.